Drei Häuser, eine Idee: gut wohnen für Familien — und dabei selbst Bauherr sein.
Wir bauen drei Mehrfamilienhäuser an Böttcher-, Filter- und Papenstraße in der Stralsunder Altstadt. Holzbauweise, Effizienzhaus 40, KfW-förderfähig. Zwei Hausgemeinschaften mit eigenen Adressen, ein gemeinsamer Innenhof.
↑ Filterstraße 7 / Papenstraße 34 (Hausgemeinschaft 1) · Böttcherstraße 12 (Hausgemeinschaft 2) · Innenhof als gemeinschaftlich genutzter Außenraum.
Das Projekt in Zahlen.
Aus Holz gebaut. Auf Dauer angelegt.
Holzbau, sichtbar dort, wo es schön ist.
Außenwände in Holzrahmenbauweise, tragende Innenwände als Holzständerwerk oder Holzmassiv, Decken aus Brettstapel, Brettsperrholz oder Holzbalken. Die Holzoberflächen bleiben dort sichtbar, wo sie zur Gestaltung beitragen — Decken in Sichtqualität, Wände teilweise mit Strohbauplatte als Trennwand.
- AußenwandHolzrahmen, gedämmt
- InnenwandHolzständer / Strohbauplatte
- DeckenBrettstapel / BSP, sichtbar
- DachSattel- & Flachdach, gedämmt
Putz auf Holz. Kein Klotz im Welterbe.
Putzfassaden auf geeigneten Holzwerkstoffplatten, Holzfenster mit Isolierverglasung, außenliegender Sonnenschutz wo erforderlich. Geländer in Metallrahmen mit Einzelstabfüllung, feuerverzinkt und nach Farbkonzept lackiert. Hauseingangstüren mit hohem Anteil an sichtbaren Holzprofilen.
- FassadePutz auf Holzwerkstoff
- FensterHolz, Isolierverglasung
- SonnenschutzAußenliegend, integriert
- GeländerMetallrahmen, Einzelstab
Wärmepumpe, Erdsonden, kaltes Nahwärmenetz.
Alle Gebäude des Quartiers werden mit elektrischen Wärmepumpen und einem Erdwärmesondenfeld als „kaltes Nahwärmenetz" betrieben. Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung in jeder Wohnung, Heizkörper in Bädern als Handtuchtrockner. Jede Wohnung erhält einen eigenen Wasser- und Wärmemengenzähler.
- HeizungWärmepumpe + Erdsonde
- VerteilungFußbodenheizung
- LüftungKomfortlüftung mit WRG
- StandardEffizienzhaus 40 (KfW)
Solar-Dachziegel, weil das Welterbe Klötze nicht mag.
Eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher ist in Planung und Bauantrag bereits berücksichtigt. Auf den sichtbaren Dachflächen erlaubt das UNESCO-Welterbe keine klassischen Solar-Module — wir setzen auf farb- und baugleiche Solar-Dachziegel. Über die Umsetzung entscheidet die Baugemeinschaft gemeinsam.
- ModulartSolar-Dachziegel
- SpeicherBatteriespeicher
- StatusIn Planung berücksichtigt
- EntscheidungDurch Baugemeinschaft
Was uns über die eigene Wohnung hinaus verbindet.
Co-Working & Multifunktionsraum
Im Erdgeschoss des Eckgebäudes Böttcher-/Filterstraße entsteht ein gemeinschaftlicher Co-Working-Bereich (ca. 21 m²). In der Filterstraße ein Multifunktionsraum mit ca. 14 m² für Veranstaltungen, Gäste, Geburtstage, Werkstattabende.
Garten, Spielplatz, Urban Gardening
Der Blockinnenbereich bildet das „grüne Herz" des Ensembles. Rasen- und Pflanzflächen, Spielplatz, Hochbeete, ein Ort zum gemeinsamen Essen unter großen Schattenbäumen. Ein durchgängiger Weg verbindet Eingänge, Fahrradständer und Stellplätze.
Carport, Lastenräder, Kurzzeit-Halten
Zwei Stellplätze auf der Böttcherstraße 12 für privates Carsharing oder kurzzeitiges Halten zum Be- und Entladen. Geschützte Abstellflächen für Lastenräder und Fahrräder. Müllentsorgung integriert.
Erdgeschoss-Wohnungen barrierefrei
Alle im Erdgeschoss befindlichen Wohneinheiten sind barrierefrei geplant. Rahmenbedingungen und Raumbedarf für zwei Aufzugsanlagen wurden in der Planung berücksichtigt — ein nachträglicher Einbau ist einfach möglich.
Wo wir stehen, wohin wir gehen.
Ein Bauprojekt dieser Größe braucht einen langen Atem. Hier sind die wichtigsten Stationen — was schon liegt und was noch kommt.
GbR gegründet
Gründung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Erste Mitglieder, erste Kostenrahmen.
Grunderwerb
Die drei Grundstücke Böttcherstraße 12, Filterstraße 7 und Papenstraße 34 sind in unserer Hand.
Baugenehmigung
Die Stadt Stralsund erteilt die Baugenehmigung. Lph 4 abgeschlossen.
Entwurfsplanung & Mitgliederaufnahme
Detaillierte Kostenberechnung mit Einzelmaßnahmen, individuelle Grundrissplanung, weitere Mitglieder werden aufgenommen.
Ausschreibung & Vergabe
Holzbau-Unternehmen, TGA-Gewerke, Ausbau. Verbindliche Festlegung Kostenrahmen.
Baubeginn
Aushub, Gründung, Rohbau in Holzbauweise.
Geplante Fertigstellung
Übergabe der Wohnungen, Umwandlung der eGbR in eine Gemeinschaft nach WEG.
Selbst mit dabei.
Initiatorin und Architektin der Arbeitsgemeinschaft „Quartier 33F — F wie Familie" ist Prof. Silke Flaßnöcker. Sie wird mit ihrer Familie selbst in das Gebäude einziehen — und ist damit am gleichen Kostenrisiko beteiligt wie alle anderen Mitglieder.
Gemeinsam mit ihrem Büro begleitet sie das Projekt von der ersten Skizze bis zur Schlüsselübergabe. Mehrleistungen, Sonderwünsche und individuelle Grundrisse werden in einem 5-stufigen Verfahren gemeinsam mit jedem Mitglied geplant.
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